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An dieser Stelle finden Sie laufend neue und interessante Informationen rund um das Thema Gesundheit.

 

 

Cannabis auf Rezept

Seit März 2017 können Schwerkranke und Schmerz-Patienten medizinisches Cannabis auf Kassenrezept erhalten. Die Neue Apotheken Illustrierte beantwortet in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Juni 2017 die wichtigsten Fragen rund um das Thema Cannabis als Kassenleistung.

Die Gesetzesänderung, die im März 2017 in Kraft getreten ist, betrifft die Verwendung von Cannabisblüten und Cannabisextrakten in standardisierter Qualität ausschließlich zu medizinischen Zwecken. Ziel ist es, schwerkranken Patienten den Zugang zu Cannabis zu erleichtern. Bislang brauchten Patienten in Deutschland für die legale Nutzung der Cannabisblüten eine Ausnahmeerlaubnis des Bundesinstitutes für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM). Zudem mussten sie das pflanzliche Material selbst bezahlen. Seit der Gesetzesänderung können Ärzte ihren Patienten Cannabis wie ein anderes Betäubungsmittel verordnen. Die Kosten dafür übernehmen unter festgelegten Umständen die Krankenkassen.

Zu folgenden Fragen gibt die Neue Apotheken Illustrierte Antworten:

- Welcher Arzt darf ein Rezept ausstellen?

- Welche Kosten kommen auf den Patienten zu?

- Bei welchen Erkrankungen darf der Arzt Cannabis verordnen?

- Gibt es Höchstmengen für die Verschreibung von Cannabis?

- Welche Nebenwirkungen könnte es haben?

- Besteht die Gefahr, abhängig zu werden?

- Gibt es Wechselwirkungen mit anderen Substanzen?

- Eignet sich Cannabis für die Dauertherapie?

- Wie wird medizinisches Cannabis konsumiert?

- Woher wird Cannabis bezogen? Wird es auch in Deutschland angebaut?

- Ist künftig auch der Selbstanbau von Cannabis erlaubt?

 

 

Studie: Apotheker beraten Diabetiker

Apotheken sind für Diabetiker nicht nur Anlaufpunkt, um ihre Rezepte über Tabletten, Teststreifen oder Insulin einzulösen. Auch bei Fragen zu einem gesunden Lebensstil wissen Apotheker Rat. Wie ein strukturiertes Beratungsprogramm die Gesundheit und Lebensqualität von Typ-2-Diabetikern verbessern kann, ist Thema der neuen GLICEMIA-2.0-Studie. Eckdaten dazu präsentiert die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Juni 2017.

Das Ziel der einjährigen Studie ist es, ein strukturiertes Programm zur Sekundär- und Tertiärprävention bei Typ-2-Diabetikern zu entwickeln. Zu den 300 Studienteilnehmern gehören erwachsene Typ-2-Diabetiker, deren Langzeitblutzuckerwert HbA1c mindestens acht Prozent beträgt, die regelmäßig mehrere Medikamente nehmen und die einen Body-Mass-Index von mindestens 25 haben. Für Diabetiker mit einem hohen HbA1c-Wert ist Betreuung besonders wichtig.

An der Studie nehmen insgesamt 26 bayerische Apotheken teil. Davon führen 13 Interventionsapotheken das Studienprogramm durch, die übrigen 13 Apotheken dienen der Kontrolle

 

 

Bessere Zusammenarbeit von Apotheker und Arzt

Die Zusammenarbeit von Ärzten und Apothekern zu fördern, das ist das Ziel der von Apotheker Günther Petrick und dem Apothekerverband Rheinland Pfalz im Jahr 1994 gegründeten LAV-Petrick-Stiftung. Wie deren Arbeit genau aussieht, darüber informiert ihr jetziger Vorsitzender, Apotheker Bernhard Pohlmann aus Hamm, in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Juni 2017.

Der Stiftungsgedanke beruft sich nach wie vor auf Günther Petricks großes Anliegen, erklärt Pohlmann. »Er hatte sich in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts im Donnersberg-Kreis niedergelassen und mit Mühe und Zähigkeit ein besonderes Vertrauensverhältnis zu den Ärzten in seiner Umgebung aufgebaut. Und er gründete eine Stiftung zur »Verbesserung der Zusammenarbeit von Apothekern und Ärzten auf allen Gebieten« und zur »Finanzierung von Forschungsvorhaben und wissenschaftlichen Arbeiten auf dem pharmazeutisch-medizinischen Gebiet«.

Heute fördert die Stiftung die Zusammenarbeit zwischen den Heilberuflern, indem Projekte und wissenschaftliche Arbeiten mit einem Förderpreis ausgezeichnet werden. Schwerpunktmäßig sind darunter Arbeiten, die auf eine Optimierung der Arzneimittelversorgung abzielen. Dieses Jahr zeichnet die LAV-Petrick-Stiftung gleich zwei Preisträger aus, wie Pohlmann berichtet. »Da ist zum einen das 'Palliativ-Netz südlicher Erftkreis'. Dort arbeiten Ärzte und Apotheker mit großem Engagement zusammen, um Patienten ein würdevolles Sterben in ihrer gewohnten Umgebung zu ermöglichen. Zum anderen zeichnen wir ein Team von Wissenschaftlern der Universität Düsseldorf für eine Forschungsarbeit aus, in der sie untersucht haben, wie öffentliche Apotheken die Blutzuckerkontrolle von jugendlichen Diabetikern verbessern können. Die Petrick-Stiftung hegt die Hoffnung, dass aus wissenschaftlichen Arbeiten wie dieser eine verbesserte Betreuung im Alltag erwächst.«

 

Lieblingsgerichte auf die leichte Art

Sauerbraten, Frankfurter Grüne Soße, Schweinefilet: Traditionell zubereitet sollten diese Speisen für gewichtsbewusste Menschen oder diejenigen, die abnehmen wollen, nur zu besonderen Anlässen auf den Tisch kommen. Doch mit einfachen Kniffen gelingt es, diese Gerichte ohne Geschmacksverlust auch in der Light-Version zu kochen.

 

Die Neue Apotheken Illustrierte DIABETES EXTRA hat sich bei den Ernährungsexperten Astrid und Bernd Tombek sowie Kathrin Kraus von der Diabetes-Klinik in Bad Mergentheim erkundigt, was die Gerichte leichter ma

cht. Zu lesen in der aktuellen Ausgabe.

 

Figurfreundliche Rezepte finden sich zu:

- Omas Sauerbraten

- Nudelsalat

- Gefüllter Paprika

- Frankfurter Grüne Soße

- Fisch mit Fenchel und Orange

- Schweinefilet mit rotem Pfeffer

- Rosmarin-Wedges

 

 

 

 

 

Das neue Heft der Neue Apotheken Illustrierte / Gesundheit liegt immer bei uns für Sie bereit.