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An dieser Stelle finden Sie laufend neue und interessante Informationen rund um das Thema Gesundheit.

 

 

Schönheit aus der Apotheke

Wenn die Haut glatt und gesund ist, macht der Blick in den Spiegel Spaß. Doch wie schaffen wir es, sie in diesem Zustand zu erhalten? Gibt es eine Strategie, damit Haut und Haare im Lauf der Jahre schön bleiben? Und welche Mittel aus der Apotheke können dabei helfen? Die Neue Apotheken Illustrierte widmet sich in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Oktober 2017 auf zehn Seiten intensiv der gesunden Haut, schönen Haaren und widerstandsfähigen Zähnen.

Das Themen-Spezial »Schönheit aus der Apotheke« umfasst folgende Themen:

- Ab 35 wird die Haut anspruchsvoller

- Kosmetik-ABC

- Das macht die Haare schön!

- Nagelpflege aus der Apotheke

- Schöne Zähne, ganz in Weiß

- 10 Pflanzen für die Haut

 

Ausgeschlafen zum Zuckertest

Um bei Blut- oder Urin-Untersuchungen zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, muss man gewisse Regeln und Verhaltensmaßnahmen einhalten, so auch beim oralen Glucose-Toleranz-Test (oGTT). Die Neue Apotheken Illustrierte berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. Oktober 2017, dass auch die Schlafdauer einen Einfluss auf die Testergebnisse hat.

Schlafmangel ist ein Risikofaktor für einen gestörten Zuckerstoffwechsel: Wer weniger als sieben Stunden schläft, hat ein höheres Risiko für einen erhöhten HbA1c-Wert. Doch selbst wenn dieser Wert im Normbereich liegt, kann der oGGT ein auffälliges Ergebnis zeigen. Dann nämlich, wenn in den zwei Nächten zuvor der Schlaf besonders kurz war. Dies hat eine Studie mit 1 500 Nicht-Diabetikern ergeben, die von Forschern um Dr. Donald Bliwise vom Schlafprogramm der Emory University School of Medicine in Atlanta, USA, durchgeführt wurde.

Schliefen die Studienteilnehmer in den zwei Nächten vor dem Test insgesamt nur elf Stunden oder weniger, war das Risiko für einen erhöhten Zwei-Stunden-Wert im oGGT fast doppelt so hoch, obwohl sie sonst normnahe Blutzuckerwerte aufwiesen. Auch die Insulinresistenz nahm zu, denn verkürzter Schlaf macht die Zellen tatsächlich unempfindlicher gegenüber Insulin. Die Forscher geben zu bedenken, dass im Umkehrschluss ein besonders langer Schlaf vor dem oGGT für ungewöhnlich gute Werte sorgen könnte. Bereits eine halbe Stunde mehr oder weniger Schlag macht ihnen zufolge einen bemerkenswerten Unterschied im Blutzuckerprofil aus

 

Gegen Versorgungslücken bei Krebs-Medikamenten

In kaum einem Bereich ist die sichere, lückenlose Versorgung mit Arzneimitteln so wichtig wie in der Krebsmedizin. Doch hier treten wiederholt Engpässe auf. Woran das liegt und was sich dagegen zu tun lässt, erklärt Professor Dr. Bernhard Wörmann von der Deutschen Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. Oktober 2017.

Bei den unterschiedlichsten Krebsmedikamenten hat es in den vergangenen Jahren Lieferengpässe gegeben. Es sind vor allem ältere Arzneistoffe, die schon seit Jahren in der Therapie Einsatz finden und jetzt aber nicht mehr durch Patente geschützt sind. Als konkretes Beispiel nennt Wörmann den Arzneistoff Melphalan gegen das Multiple Myelom.

Den Lieferengpässe haben laut Wörmann drei Gründe: Herstellungsprobleme, ein erhöhter Bedarf und monetäre Interessen. Als häufigste Ursache sieht Wörmann »Probleme bei der Herstellung, etwa durch Nichteinhaltung von Qualitätsstandards und der aus diesem Grund fehlenden Freigabe von Chargen durch die zuständigen Behörden. Eine aktuelle Problematik sind Marktrücknahmen bei neuen Onkologika, wenn der von den Krankenkassen nach der Nutzenbewertung angebotene Preis zu weit von den Vorstellungen des pharmazeutischen Unternehmens entfernt ist.«

Wörmann lobt die gute Logistik und Planung seitens der Apotheker, sodass Lieferengpässe meist nicht in Versorgungsengpässen münden. Dennoch sieht der Fachmann ein ganzes Paket an Maßnahmen für erforderlich, um die Wahrscheinlichkeit für Versorgungsengpässe weiterhin zu minimieren. »Durch das im April verabschiedete Arzneimittelversorgungsstärkungsgesetz gibt es jetzt eine Meldepflicht für Lieferengpässe, allerdings nur im Krankenhaus. Das muss auf den ambulanten Bereich ausgeweitet werden. Weitere Maßnahmen sind der Schutz unverzichtbarer Arzneimittel, zum Beispiel durch Vorratshaltung und durch die Begrenzung von Rabattverhandlungen. Eine größere politische Aufgabe ist die Förderung der Herstellung von Arzneimitteln in Europa.«

 

 

Verdauung in Balance

Die Verdauung hat einen wesentlichen Anteil an unserem Wohlbefinden. Das gilt noch mehr für Diabetiker, denn durch die Stoffwechselerkrankung werden nicht selten auch Magen und Darm in Mitleidenschaft gezogen. Warum das so ist und was dagegen helfen kann, fasst die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten Diabetes EXTRA zusammen.

Hinter verschiedensten Magen-Darm-Beschwerden steckt bei Diabetikern typischerweise eine Neuropathie, ein Nervenschaden. Bei über der Hälfte der Diabetiker, die seit mindestens 20 Jahren erkrankt sind, sind die Nerven des Magen-Darm-Traktes angegriffen. Ärzte sprechen dann von einer autonomen Neuropathie. Abhängig vom Ort des Nervenschadens zwischen Speiseröhre und After kommt es dann zu entsprechenden Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen, Völlegefühl, Schluckstörungen, wiederkehrende Magenschmerzen, frühes Sättigungsgefühl beim Essen, Unterzuckerungen kurz nach dem Mahlzeiten, Durchfall oder Verstopfung oder auch Stuhlinkontinenz.

Durch eine gute Blutzuckereinstellung lassen sich die Beschwerden rund um den Bauch in der Regel mildern. Allerdings ist diese mitunter schwer zu erreichen, da durch die Magen-Darm-Störung die Nährstoffaufnahme beeinträchtigt ist, was wiederum den Blutzuckerspiegel beeinflusst. Entleert sich beispielsweise der Magen verzögert, haben Betroffene typischerweise Unterzuckerungen am späten Vormittag sowie hohe Blutzuckerspiegel am Abend oder in der Nacht. Achtung: Hohe Blutzuckerwerte von über 200 bis 250 mg/dl allein können schon den Magen lahmlegen!

Eine weitere Erkrankung, die langjährige Diabetiker im Durchschnitt öfter ereilt: die nicht-alkoholische Fettleber-Erkrankung, auch NAFLD genannt. Dabei handelt es sich um die Einlagerung von Fett in die Leberzellen, wodurch das Organ an Umfang zunimmt. Im weiteren Verlauf kann es zu einer Entzündung sowie zur Verhärtung und Schrumpfung des Organs kommen.

Da eine funktionsfähige Leber besonders als Ort der Zuckerneubildung und der Speicherung von Zucker als Glykogen für Diabetiker unverzichtbar ist, sind eine Gewichtsabnahme durch eine kohlenhydratarme Ernährung und mehr Bewegung wichtig. Damit erfährt die Leber eine Entfettung und die Erkrankung kann sich sogar komplett zurückbilden. Im Allgemeinen ist eine

Gewichtsreduktion von mindestens drei bis fünf Prozent erforderlich, um die NAFLD positiv zu beeinflussen. Mit Medikamenten ist der Erkrankung bisher noch nicht beizukommen.

 

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