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An dieser Stelle finden Sie laufend neue und interessante Informationen rund um das Thema Gesundheit.

 

 

Deutschland und seine Gesundheit

Nie zuvor in der Geschichte hatten Menschen in Deutschland so gute Aussichten, lange und gesund zu leben. Kriege, Hungersnöte und Seuchen sind aus Mitteleuropa verschwunden. Wie sich das auf die Lebenserwartung der Bevölkerung Deutschlands auswirkt, darüber berichtet die Neue Apotheken Illustrierte im Titelthema der Ausgabe vom 1. Juni 2018.

Wie gut es Menschen in einem Land gesundheitlich geht, zeigt unter anderem die Lebenserwartung. Für die Aussichten in jedem Einzelfall, die weitere Entwicklung in der Zukunft und die Lebensqualität sagen entsprechende Durchschnittswerte zwar nicht viel aus. Zumindest aber wird in einem Land, in dem die Bewohner bis jetzt insgesamt immer älter werden, in Sachen Gesunderhaltung doch auch vieles richtig gemacht. Nach aktuellen Erhebungen liegt die Lebenserwartung für heute geborene Mädchen bei 83,2 Jahre und für heute geborene Jungen bei 78,3 Jahre.

Auch die Zukunftsaussichten scheinen günstig: Gemäß einer Studie des Imperial College in London soll die Lebenserwartung in industrialisierten Ländern weiter steigen. In Deutschland könnte sie demnach im Jahr 2030 bei Frauen durchschnittlich etwa 86 Jahre und bei Männern fast 82 Jahre betragen. Das sind eindrucksvolle Zahlen, vor allem wenn man sie mit früher vergleicht: Im Jahr 1900 hatten etwa Jungen bei der Geburt eine Lebenserwartung von nur rund 46 und Mädchen von 52 Jahren, wobei die damals noch vergleichsweise hohe Kindersterblichkeit eine wichtige Rolle spielte

 

Guter Start in den Tag für Diabetiker

Wer seine Mahlzeiten über den Tag verteilt, vermeidet in der Regel starke Blutzuckerschwankungen und -spitzen. Dabei kann jeder selbst entscheiden, ob etwa vier, fünf oder sechs kleinere Mahlzeiten gut zum eigenen Rhythmus passen. Ein Frühstück gehört jedoch unbedingt dazu, sind sich Experten einig. Warum die Morgenmahlzeit in jedem Fall empfehlenswert ist, darüber berichtet die Neuen Apotheken Illustrierte vom 1. Juni 2018.

Das Auslassen des Frühstücks bei Typ-2-Diabetikern erhöhte im Tagesverlauf die Blutzuckerwerte und beeinflusste die Insulinausschüttung negativ. Das zeigt eine Studie von israelischen und schwedischen Wissenschaftlern. Als Grund vermuten die Forscher die lange „Fastenzeit“ von Abend- bis Mittagessen. Diese führt dazu, dass die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse eine längere Anlaufzeit brauchen, bis sie wieder richtig arbeiten

 

Apotheker behält den Überblick dank Medikationsmanagement

Besonders anspruchsvoll ist die Beratung in der Apotheke, wenn ein Patient mehrere Präparate gegen unterschiedliche Leiden einnimmt. Verträgt er sie? Können Wechselwirkungen auftreten? Hier lohnt sich das sogenannte Medikationsmanagement, berichtet die Neue Apotheken Illustrierte vom 1. Juni 2018.

Beim Medikationsmanagement kennt der Apotheker alle Arzneimittel, die ein Patient verwendet. Er prüft sie auf mögliche Unstimmigkeiten und bietet bei Bedarf Lösungen an. Er führt also eine Gesamtschau aller Arzneimittel eines Patienten mit anschließender intensiver Beratung durch.

Um die Therapie mit Arzneimitteln sicherer zu machen, haben gesetzlich Versicherte, die dauerhaft drei oder mehr Medikamente einnehmen, einen Anspruch auf einen Medikationsplan in Papierform. Darin trägt der Arzt alle verordneten Präparate mit Einnahmehinweisen ein. Das Medikationsmanagement in der Apotheke geht jedoch weiter: Es betrachtet darüber hinaus rezeptfreie Arzneimittel und Nahrungsergänzungen, die der Patient selbst kauft. Hier den Überblick zu bekommen, ist bei einem kurzen Besuch in der Apotheke meist nicht möglich. Deswegen wird der Apotheker in der Regel mit dem Patienten einen Termin vereinbaren und sich die nötige Zeit für die Analyse der kompletten Medikation nehmen.

Sollte der Apotheker dabei arzneimittelbezogene Probleme erkennen, bespricht er sie mit dem Patienten. Eventuell hat der Patient von zwei Ärzten unterschiedliche Präparate gegen dasselbe Leiden verordnet bekommen, und es würde genügen, nur eines davon zu nehmen. Ein Gespräch mit den behandelnden Ärzten kann hier schnell weiterhelfen. Oder es könnten zwei Präparate unerwünscht wechselwirken. Hierbei genügt es manchmal schon, sie zu unterschiedlichen Tageszeiten einzunehmen. Manchmal muss jedoch der Arzt auch eine Alternative verordnen.

 

Augengesundheit bei Diabetes im Blick

Erhöhte Blutzuckerwerte können auf Dauer nicht nur Herz, Nieren und Füßen schaden, sondern auch den Augen. Im Extremfall droht die Erblindung. Doch dagegen lässt sich einiges tun, macht die Neue Apotheken Illustrierte Diabetes EXTRA ihren Lesern mit der aktuellen Ausgabe Mut.

Die Chancen, diabetische Netzhautveränderungen zu behandeln beziehungsweise ihr Fortschreiten aufzuhalten, sind in den vergangenen Jahren deutlich besser geworden. Mit einer konsequenten Einstellung der Blutzucker- und Blutdruckwerte sowie mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen beim Augenarzt bleibt das Augenlicht vielen Patienten trotz Diabetes erhalten. Für Diabetiker ist es zudem absolut empfehlenswert, nicht zu rauchen. Die Verbrennungsprodukte greifen nämlich ebenfalls die Netzhaut an.

Für die eigentliche Augenbehandlung des Netzhautschadens stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, etwa eine Lasertherapie, auch Laserphotokoagulation genannt. Der Laser verödet dabei undichte Äderchen auf der Retina. So können keine neuen Gefäße und neue Wucherungen entstehen. Liegt ein Makulaödem vor, behandelt der Arzt mit Medikamenten, die ins Auge injiziert werden. Diese sorgen in vielen Fällen für eine verbesserte Sehschärfe. Grundsätzlich kann eine gesunde Ernährung mit viel Anthocyanen, Vitaminen, Lutein und Zeaxanthin dabei helfen, eine gute Sehkraft zu erhalten.

 

 

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